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Gesundheit

Häufigere und intensivere Hitzewellen belasten den menschlichen Organismus. Für den Organismus stark belastend sind Tropennächte, da er sich nicht mehr erholen kann. Während Hitzewellen kann auch bodennahes Ozon negative Gesundheitsfolgen haben. 

Andere Extremereignisse wie z.B. Hochwasser oder Starkniederschlagsereignisse können einerseits eine direkte Gefahr für Leib und Leben sein, andererseits können sich nach Hochwasserereignissen Mücken und Vektoren verstärkt vermehren und so Krankheiten übertragen. Starkniederschläge können Schadstoffe ins Trinkwasser schwemmen, Bakterien und Keime die Gesundheit gefährden.

Künftig höhere Durchschnittstemperaturen können die Ausbreitung von Schadorganismen begünstigen, die Allergien auslösen oder Krankheiten übertragen können. Häufiger auftretende neue gebietsfremde Arten können eine höhere Gesundheitsbelastung durch vermehrte allergische Krankheiten bewirken. Auch die Pollensaison wird länger, Pollenallergien können somit zunehmen. 

Sektorziele bis 2050

  • Negative gesundheitliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Bevölkerung sind minimiert.

Handlungsfeld: Minimierung klimabedingter Gesundheitsrisiken

Der Klimawandel führt zu mehr hitzebedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen und erhöht gesundheitliche Risiken aufgrund der Verbreitung von Krankheitsüberträgern, Krankheitserregern und allergenen Pflanzen. Mittels einer verstärkten Überwachung, Sensibilisierung und Information zu neuen bzw. steigenden gesundheitlichen Risiken sollen Kenntnisse darüber sowie Prävention und Bekämpfung verbessert werden. Ein Plan zum Umgang mit Hitzewellen soll ein koordiniertes Vorgehen der betroffenen kantonalen Stellen im Ereignisfall ermöglichen. Ein spezielles Augenmerk soll auf vulnerable Bevölkerungsgruppen wie Geringverdienende, chronisch Kranke, ältere Menschen und Kleinkinder gelegt werden, welche von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen sind.

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